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Farbmessung unter extremen Prozessbedingungen

Farbmessung unter extremen Prozessbedingungen

Bei der Extrusion von Kunststoffen, Gelatine oder anderen hochviskosen Materialien herrschen extreme Bedingungen. Mit den neuen hochtemperatur- und hochdruckbeständigen CFS-Sensorvarianten lässt sich die Farbe jetzt auch bei Drücken bis 2.400 bar und Temperaturen bis +500 °C direkt im Extruder überwachen. Die Sensoren werden unmittelbar in den Extruder integriert und erfassen Farbveränderungen dort, wo sie entstehen.

Prozessabweichungen erkennen, bevor Ausschuss entsteht

Eine präzise Temperaturführung ist bei der Extrusion entscheidend. Wird das Material zu stark erhitzt, können thermische Schädigungen, Verbrennungen oder unerwünschte Verfärbungen entstehen. Die kontinuierliche Farbmessung erkennt selbst kleinste Veränderungen frühzeitig und ermöglicht eine direkte Prozessregelung. So können Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, bevor fehlerhaftes Material weiterverarbeitet wird.

Präzise Messung für transparente und opake Materialien

Abhängig vom Material erfolgt die Messung im Transmissions- oder Reflexionsverfahren. CFS3-Sensoren eignen sich beispielsweise für transparente Medien wie Gelatine, während CFS4-Sensoren opake Materialien wie Kunststoffe im Reflexionsverfahren erfassen. In Verbindung mit dem colorSENSOR CFO250 erreicht das System eine hohe Reproduzierbarkeit von ΔE ≤ 0,3 und erkennt dadurch auch geringe Farbabweichungen zuverlässig.

Robuste Inline-Lösung für anspruchsvolle Prozesse

Die Sensoren lassen sich über 1/2"-20 UNF- oder M12-Anschlüsse direkt in den Extruder integrieren. Der colorSENSOR CFO250 bietet eine schnelle Messwerterfassung, Multi-Teach-Funktionen sowie eine intuitive webbasierte Bedienung. Damit verbindet das System hohe Farbgenauigkeit mit einer robusten Auslegung für anspruchsvolle Produktionsbedingungen und ermöglicht eine zuverlässige Inline-Prozessüberwachung.